Aktuelle Sonderausstellungen

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31.03.2019 bis 11.08.2019
Zarte Flügel, dicke Brummer – Insekten und sonstiges Getier in der Keramik
Insekten – diesem Thema widmet das Frechener KERAMION seine erste Ausstellung in 2019 vom 31. März bis zum 11. August 2019.

Unter dem Titel „Zarte Flügel, dicke Brummer – Insekten und sonstiges Getier in der Keramik“ stimmt das Museum in den aktuellen Diskurs um die Frage nach dem Verlust der Biodiversität ein und hinterfragt die Bedeutung von Bienen, Schmetterlingen, Käfern und Co. in der Keramik.

Der zeitliche Bogen ist weit gespannt: Zu sehen sind historische Beispiele, wie etwa Porzellanarbeiten aus dem frühen 18. Jahrhundert und dem Jugendstil bis zu modernen plastischen Insektendarstellungen. Hervorzuheben ist das virtuose Vanitas-Stillleben des italienischen Künstlerduos Bertozzi und Casoni oder fantastische, schillernde Käfer der niederländischen Künstlerin Carolein Smit. Ergänzt durch Design-Geschirr von Andy Warhol, Paloma Picasso oder dem Label Versace, ergibt sich ein Eindruck von der Vielfältigkeit und Qualität der Insekten-Darstellungen. Und da in der Keramik ebenso wie in der Realität Insekten nicht ohne Pflanzen auskommen, werden keramische Blumendarstellungen von Maria ten Kortenaar die Präsentation abrunden.

Zur Ausstellung ist eine Broschüre erschienen.

Die Ausstellungsbroschüre ist die Eintrittskarte!
Eintritt: 6,00 €
Ermäßigt: 4,00 €
Familienkarte: 12,00 € (1 Broschüre pro Familie)

Zusatzbroschüre 4,00 €





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19.05.2019 bis 28.07.2019
Bärbel Thoelke – Faszination für Porzellan
Bärbel Thoelke – Faszination für Porzellan

Passend im Jubiläumsjahr zur Gründung des Bauhauses vor 100 Jahren stellt das KERAMION vom 19. Mai bis zum 28. Juli 2019 Porzellanarbeiten der in Stralsund geborenen und in Berlin lebenden Porzellangestalterin Bärbel Thoelke aus und ehrt damit eine Künstlerin anlässlich ihres 80. Geburtstags.
Die Designerin führt mit ihrem Schaffen die überaus erfolgreiche Traditionslinie der Moderne und des Funktionalismus vom ersten Drittel des 20. Jahrhunderts fort bis in die Gegenwart und ist dabei dem Vermächtnis des Bauhauses tief verbunden. Einerseits entwirft sie seriell hergestellte Stücke mit klarem Funktionsbezug für bedeutende Manufakturen, andererseits fertigt sie sensible Unikate, bei denen der Herstellungsprozess noch sicht-, spürbar und damit nachvollziehbar wird.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.






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