Sonderausstellungen - Rückschau
25.09.2011 bis 15.01.2012
Ute Großmann - "von ARKADIEN bis ZAPPENDUSTER"
Die mehrfach ausgezeichnete Keramikerin Ute Großmann (*1960) aus Dresden präsentiert im KERAMION circa fünfzig Unikate. Durch die Kombination des traditionellen Brennverfahrens Raku mit außergewöhnlichen Formen und einer reizvollen Farbigkeit entstehen ihre einzigartigen Werke.
Sowohl Gefäße als auch figürliche Arbeiten sind fast immer überzogen mit aufwändigen, farbig gefassten Mustern, teilweise mit prismatischen Effekten lebendig gestaltet. Besonders bei den Gefäßen intensivieren die unglasierten geschwärzten Partien die Strahlkraft der delikat zusammengestellten Glasurfelder. Die plastischen Arbeiten zeichnen sich häufig durch einen hintersinnigen Humor aus, der ihre ästhetische Erscheinung ironisch-spielerisch bricht.
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25.09.2011 bis 15.01.2012
Unikate in Rakutechnik
Im Allgemeinen versteht man unter Raku eine Niedrigbrandtechnik, die sich in Japan unter dem Einfluss des Zen-Buddhismus im 16. Jahrhundert weit verbreitet hat. Rakukeramiken mit ihrer archaischen Wirkung stoßen seit den 1920er Jahren auch im Westen auf steigendes Interesse.
Bis heute wenden Keramiker und auch Amateure dieses Verfahren gerne an, für das ein abruptes Ende des Brennvorganges und daraus resultierende krakelierte Glasuren typisch sind. Sowohl Gefäße wie auch Objekte aus dem Bestand der Stiftung KERAMION, die in den letzten 30 Jahren entstanden sind, geben einen Überblick über die Charakteristika von Rakuarbeiten.
